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Eira Magazin

Infos der Woche 20.03. – 27.03.2026 · 27. März 2026
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Trümmer unter dem Leben: Ein Monat nach den Anschlägen in Teheran

Trümmer unter dem Leben: Ein Monat nach den Anschlägen in Teheran

Einer Monat nach den Angriffen von USA und Israel auf Irak hat das Leben der Teherner Bürger gründlich durcheinandergebracht, berichtet die BBC. Die Zivilbevölkerung leidet unter dem ständigen Druck der Bombardements und der daraus resultierenden Zerstörungen.

Die Stadt, die vor einem Monat noch normal geführt wurde, hat nun einen neuen Alltag angenommen. Einige Teherner erzählen der BBC von den verheerenden Folgen der Angriffe: "Meine Tochter ist unter den Trümmern", berichtet eine Mutter, deren Familie mit anderen Bürgern in einem beschädigten Gebäude lebt und Angst hat, dass sie jederzeit evakuiert werden könnte. Andere Teherner teilen die Sorge über potenzielle Epidemien, da Wasser- und Versorgungssysteme aus den Fugen geraten sind.

Tagein und tagaus wühlen sich die Bevölkerung durch Trümmern und Suchen nach vermissten Familienmitgliedern. Die öffentliche Verpflegung ist aufgewertet, da viele Geschäfte und Restaurants in Schutt liegen. Die Menschen müssen mit dem Gedanken leben, dass ihre Häuser jeden Augenblick einstürzen könnten.

Die Angriffe haben auch psychologische Folgen. Ein Psychologe, der unter den Opfern eine steigende Anzahl von Nervenspitzen festgestellt hat, warnt vor langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung.

Die Regierung versucht mit Hilfe internationaler Organisationen wie der UNHCR, Notfallmaßnahmen zu ergreifen. Allerdings sind die Angriffe fortgesetzt, sodass die Menschen in ständiger Angst leben müssen und sich nicht sicher fühlen, wo sie morgen wohnen oder was sie für das Nächste essen werden.

Insgesamt zeugt der Bericht von einer gewaltigen menschlichen Tragödie, bei der Tausende von Bürgern in der Falle gelockt sind und die Zivilbevölkerung in Teherm vor einem katastrophalen Zusammenbruch steht.

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