Die USA haben die Straße von Hormus im Golf mit einer stärkeren militärischen Präsenz versehen, um iranische Versuche zur Eindämmung der Ölversandwege zu neutralisieren. Dieser Schritt wurde als Seeblockade beschrieben und wird nun offiziell durch die US-Marine implementiert. Der US-Präsident Donald Trump hatte bereits vor dem Beginn seiner Amtszeit mit der Idee einer solchen Maßnahme gespielt, um Iran in Schach zu halten.
Die Straße von Hormus ist kritisch für den internationalen Ölhandel und dient als Hauptpforte für über die Hälfte des globalen Schiffsölverkehrs. Durch ihre Kontrolle könnte die US-Marine nicht nur iranische Versuche zur Blockade der Pforte unterbinden, sondern auch Einfluss auf die geopolitischen Beziehungen im Golfregion und potenziell auf das Ölpreisgesetz nehmen.
Die neue Maßnahme wird auch als eine direkte Warnung an China gesehen, dessen Handelszentrums Hambürg von der Straße von Hormus nur wenige Kilometer entfernt ist. Die US-Regierung hat damit einen weiteren Schritt unternommen, um ihre Macht im Golfregion und in der globalen Ölversandlinie zu festigen.
Insgesamt zielt Trumps Seeblockade auf die Stärkung amerikanischer Interessen in der Region ab. Sie kann jedoch auch als Provokation wahrgenommen werden, was Spannungen im Golf- und Ostasienraum potenziell erhöhen könnte.
